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Schwarzes Wochenende für Herren 1

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(tho) Schwarzes Wochenende für den SV Leonberg/Eltingen: In den letzten beiden Partien der Saison verspielte der Titelaspirant seine Chancen auf den Aufstieg in die Verbandsklasse, nach den 7:9-Niederlagen in Kuppingen und Mössingen muss für ein weiteres Jahr in der Landesliga geplant werden. Dort trifft man in der kommenden Saison wieder auf die SpVgg Weil der Stadt, die im Verbandsklasse-Heimspiel gegen Deuchelried auf verlorenem Posten stand.

Zuerst kommt Levente Szarka – und dann nicht mehr ganz so viel. Diese nicht ganz neue Erkenntnis trifft für die SpVgg Weil der Stadt in der Verbandsklasse zu, die für einige Spieler doch das höchste der Gefühle bedeutet. Gegen den kommenden Vizemeister SV Deuchelried gewannen wenigstens Stefan Kukulenz und Armin Bozenhardt noch ihr Doppel, so dass es mit einer aufbauenden 2:1-Führung in die Einzel ging. Levente Szarka zeigte sich dann in den Spitzeneinzeln äußerst spielfreudig, mit klaren Dreisatzerfolgen über Daniel Reisch und Christoph Dreier baute der Weil der Städter Ausnahmespieler seine Saisonbilanz auf nunmehr 28:2 Spiele aus. Am ehesten noch an einem weiteren Punktgewinn schnupperte Martin Haug, der nach zwischenzeitlicher 2:1-Satzführung dann aber noch Thomas Szabo gratulieren musste. Markus Walz und Stefan Kukulenz kamen am mittleren Paarkreuz noch zu vereinzelten Satzgewinnen, mehr gab es gegen die favorisierten Allgäuer aber nicht zu holen – Endstand 4:9.

Aus der Traum: Wohl kaum jemand in der Tischtennisszene hätte für möglich gehalten, dass sich der SV Leonberg/Eltingen, der sich in den letzten Monaten als äußerst gefestigt präsentierte, am letzten (Doppel-)Spieltag ganz aus dem Kreis der Titelfavoriten ausklinken würde. Im Spitzenspiel beim Mitkonkurrenten TSV Kuppingen II wurde der Start förmlich verschlafen. Erst beim Stand von 1:6 ging ein Ruck durch die Mannschaft und nach Erfolgen von Alexander Schappacher (2), Tobias Kiefer, Pablo Zapata Cano (im Spitzenspiel gegen Aleksandar Blagojevic) und Felix Schappacher war man plötzlich wieder bei der Musik. Ein stark aufspielender Tobias Kiefer besorgte dann noch den siebten Zähler für den SV, der in der Endphase aber nichts mehr entgegensetzen konnte und in einer emotionsgeladenen Partie mit 7:9 unterlag. Am Sonntag erfolgte dann der Super-Gau in Form einer weiteren 7:9-Niederlage, die den Leonbergern wohl alle Illusionen hinsichtlich eines Aufstiegs in die Verbandsklasse nahm. Nach dem ersten Einzeldurchgang standen beiden Teams bei einer Mössinger 5:4-Führung noch alle Möglichkeiten offen, doch zwei verlorene Einzel am Spitzenpaarkreuz brachten das Leonberger Team in Zugzwang. Jens Seidel, Tobias Kiefer und Jürgen Kieser brachten ihr Team noch ins Schlussdoppel, in diesem unterlagen Pablo Zapata Cano und Felix Schappacher allerdings hauchdünn mit 11:7, 8:11, 12:14, 11:7 und 10:12 gegen Steffen Leuze/Jürgen Eisele. Mit 29:7 Punkten ist der Aufstiegszug ohne den SV Leonberg/Eltingen abgefahren, der nunmehr die Saison beendet hat. Der VfL Herrenberg (27:3 Punkte) und der TSV Kuppingen II (26:2) haben zwar noch ein paar Begegnungen zu bestreiten, dürften jedoch Titelgewinn und Relegationsplatz unter sich ausmachen.

(Ein Bericht von Bezirkspressewart Thomas Holzapfel)