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2.4.16 TTG Herren II vs. SV Rohrau 9:4 – Ersatzgestärkt zum Heimsieg

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Im drittletzten Spiel der Saison empfing die TTG die Gäste aus Rohrau mit Senioren-Nationalspieler Horst Grünewald, der 2015 wieder einmal sein Können unter Beweis gestellt hatte, und den Titel bei den Württembergischen Seniorenmeisterschaften in seiner Altersklasse Ü70 in Leonberg geholt hatte und 2016 sogar den Titel bei den Baden-Württembergischen Seniorenmeisterschaften folgen ließ.

Diesmal wurde das Team aus Leonberg durch Tischtennis-„Veteran“ und neuerdings TSG-Leonberg-Ehrenmitglied Fred Gustl Haßler aus der siebten Mannschaft verstärkt, der durch ein demokratisches Votum der zweiten Mannschaft die Chance bekam, sich in der Bezirksklasse zu beweisen.

Und so stellte sich Team-Captain Philipp Kratschmer höchstpersönlich mit Fred als hoffnungsvolles Doppel 3 auf, während die Youngster Stefan Luu und Tim-René Hagenlocher als Doppel 1 antraten und Lutz Heck mit Oliver Schartel als „Opferdoppel 2“ gegen das gegnerische Doppel 1 antreten durften.

Motiviert gingen die jungen Wilden Stefan und Tim-René im Doppel zu Werke und besiegten ihre mehr als dreimal so alten Gegner Ingo Werner und Horst Grünewald in 4 Sätzen. Ebenfalls erfolgreich waren im Parallelspiel Lutz Heck und Oliver Schartel, in deren Doppel erfahrungsgemäß eher geringe Erwartungen gesteckt werden. Doch durch kämpferisch und teils sogar spielerisch überzeugende Leistung setzten sich die Leonberger am Ende in 5 Sätzen gegen Raphael Stark und Werner Gärtner durch. Im Hoffnungsdoppel mit Philipp Kratschmer und Fred Haßler zeigten die Leonberger kämpferisch eine hervorragende Leistung, lediglich an den spielerischen Mitteln mangelnde es im ein oder anderen Ballwechsel ein wenig. Am Ende unterlagen die Leonberger in 3 knappen Sätzen gegen Andreas Waidelich und Rainer Stolz.

Die Einzel verliefen daraufhin weitestgehend nach den Erwartungen der Leonberger. Gegen die Defensivspezialisten im Vorderen Paarkreuz Horst Grünewald und Ingo Werner hatten die TTG’ler Lutz Heck und Philipp Kratschmer wenig Mühe und konnten jeweils ihre Einzel durch taktisch kluges und spielerisch überzeugendes Spiel gewinnen. Lediglich Lutz musste gegen den Rohrauer Veteranen Horst Grünewald einen Satz abgeben, hatte dann aber wegen konditioneller Probleme seines Kontrahenten wenig Mühe, den vierten Satz für sich zu entscheiden.

Im Mittleren Paarkreuz verliefen die Partien deutlich enger und so konnte Oliver Schartel seine Partien gegen Raphael Stark (3:0) und Werner Gärtner (3:2) für sich entscheiden während Jungspund Stefan Luu einen durchwachsenen Tag erlebte und sowohl gegen Werner Gärtner (1:3) als auch gegen Raphael Stark (2:3) als unglücklicher Verlierer aus der Box ging.

Auf die „Bank“ im Hinteren Paarkreuz und mittlerweile Spezialist im Spiel gegen „Material“ Tim-René Hagenlocher war wieder einmal Verlass und so bezwang er den sehr unangenehm agierenden Doppelnoppen-Spieler Rainer Stolz in 4 Sätzen. Der TTG-Oldtimer Fred Gustl Haßler kam gegen den Rohrauer Andreas Waidelich nicht so recht auf Betriebstemperatur und konnte diesem nur bedingt Paroli bieten. Dies hinderte ihn aber nicht daran, unter den lautstarken Anfeuerungsrufen der TTG-Spieler und -Fans bis zum letzten Punkt zu kämpfen und sich trotz der Niederlage wie ein Sieger zu fühlen. Hier zeigte sich einmal wieder, dass der Tischtennissport auch bei Misserfolgen richtig Spaß machen kann, was leider bei vielen Spielern ob der Jagd auf Siege und TTR-Punkte völlig in Vergessenheit geraten zu sein scheint.

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